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Projekt CIB - Hagen in Balance
Eine der wichtigsten Aufgaben für zukunftsfähige Städte wird es sein, die Städte an die demographische Alterung anzupassen und die Möglichkeiten einer alternden Gesellschaft zu erkennen. Dies betrifft viele nordeuropäische Städte. Mit dem transnationalen Projekt zum Thema Seniorenwirtschaft "CIB - Cities in Balance. Promoting Senior Economy in Europe" werden regionale Strategien und übertragbare praktische Ansätze gefördert, die dazu beitragen den Markt der Seniorenwirtschaft für mehr regionales Wachstum und Beschäftigung zu aktivieren. Im Jahr 2008 bewarb sich die Wirtschaftsförderung Hagen GmbH (WFG) zusammen mit der Stadt Hagen und sieben Sozialpartnern (einer davon der Paritätische Wohlfahrtsverband Kreisgruppe Hagen) sowie der FernUniversität um europäische Fördermittel für ein Hagener CIB-Projekt.
Der Paritätische setzt sich in diesem Projekt für gehörlose Senioren ein. Auch bei den gehörlosen Menschen steigt die Zahl der Senioren und damit der Bedarf an Unterstützung und Beratung bei Krankheit und Pflege. Durch ihre Behinderung haben insbesondere ältere Gehörlose oft erhebliche Sprachverständnisdefizite. Informationen und Beratung für hörende Menschen sind für sie keine Hilfe. Ziel des Projekts ist es daher, mit gezieltem Informationsmaterial den gehörlosen Senioren das existierende Hilfesystem zu erließen. Darüber hinaus geht es um Vernetzung und Vermittlung für beide Seiten. Weitere Informationen: www.cib-online.eu
Der Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbands Dr. Ulrich Schneider ist mit dem Regine-Hildebrandt-Preis 2012 ausgezeichnet worden. Vergeben wird der Preis für herausragenden sozialen Einsatz von der Stiftung Solidarität in Bielefeld. Mehr
Im Vorfeld der Landtagswahl warnen die Wohlfahrtsverbände in NRW vor Kürzungen im Sozialbereich. „Die Finanznot der öffentlichen Haushalte darf nicht als Rechtfertigung für den Abbau der sozialen Infrastruktur unseres Landes herhalten“, sagt Hermann Zaum, Landesgeschäftsführer des Paritätischen NRW und Vorsitzender der Freien Wohlfahrtspflege NRW. Stattdessen appellieren die Wohlfahrtsverbände an die Politik, ein stabiles soziales Netz für die Menschen zu sichern und in vorbeugende Unterstützungsangebote zu investieren. Mehr
Die Beteiligung von Patientinnen und Patienten an der Ausgestaltung des Gesundheitssystems wird vom Gesetzgeber ebenso wie von Krankenkassen oder ärztlichen Zusammenschlüssen mehr und mehr anerkannt. Doch Rahmenbedingungen und Rollen der Mitwirkung sind nicht immer geklärt. Hier setzt die Arbeitshilfe der „Gesundheitsselbsthilfe NRW.Wittener Kreis“ an und definiert Kriterien. Mehr
Das Ende März 2011 eingeführte Bildungs- und Teilhabepaket ist gefloppt. Gebracht hat es viel Bürokratie und Verunsicherung, aber keine echte Verbesserung der Chancen von benachteiligten Kindern und Jugendlichen. Zu diesem Ergebnis kommt die Freie Wohlfahrtspflege NRW, unter Vorsitz des Paritätischen, nach einem Jahr der Praxis des Bundesgesetzes. Mehr