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Projekt CIB - Hagen in Balance
Eine der wichtigsten Aufgaben für zukunftsfähige Städte wird es sein, die Städte an die demographische Alterung anzupassen und die Möglichkeiten einer alternden Gesellschaft zu erkennen. Dies betrifft viele nordeuropäische Städte. Mit dem transnationalen Projekt zum Thema Seniorenwirtschaft "CIB - Cities in Balance. Promoting Senior Economy in Europe" werden regionale Strategien und übertragbare praktische Ansätze gefördert, die dazu beitragen den Markt der Seniorenwirtschaft für mehr regionales Wachstum und Beschäftigung zu aktivieren. Im Jahr 2008 bewarb sich die Wirtschaftsförderung Hagen GmbH (WFG) zusammen mit der Stadt Hagen und sieben Sozialpartnern (einer davon der Paritätische Wohlfahrtsverband Kreisgruppe Hagen) sowie der FernUniversität um europäische Fördermittel für ein Hagener CIB-Projekt.
Der Paritätische setzt sich in diesem Projekt für gehörlose Senioren ein. Auch bei den gehörlosen Menschen steigt die Zahl der Senioren und damit der Bedarf an Unterstützung und Beratung bei Krankheit und Pflege. Durch ihre Behinderung haben insbesondere ältere Gehörlose oft erhebliche Sprachverständnisdefizite. Informationen und Beratung für hörende Menschen sind für sie keine Hilfe. Ziel des Projekts ist es daher, mit gezieltem Informationsmaterial den gehörlosen Senioren das existierende Hilfesystem zu erließen. Darüber hinaus geht es um Vernetzung und Vermittlung für beide Seiten. Weitere Informationen: www.cib-online.eu
Vor einer Verfestigung der Armut auf Rekordniveau warnt der Paritätische Wohlfahrtsverband anlässlich der Veröffentlichung seines Armutsberichtes 2011. Nach der Studie, die den Zeitraum 2005 bis 2010 umfasst, zeigen insbesondere die Bundesländer Berlin und Nordrhein-Westfalen einen deutlichen Negativtrend. Besonders besorgniserregend sei die negative Entwicklung im Ruhrgebiet. Sehr hohe Armutsquoten mit seit Jahren steigender Tendenz im größten Ballungsgebiet Deutschlands müssten in der Politik sämtliche Alarmglocken läuten lassen. Den Bericht, weitere Infos und eine detaillierte Suchfunktion nach Postleitzahlen finden Sie im Internet unter:
www.der-paritaetische.de/armutsbericht2011
Von Pflicht und Kür im Sozialstaat: Prof. Dr. Heribert Prantl begeisterte die rund 500 Gäste am Tag des Paritätischen NRW am Freitag, 18. November 2011, in der Wuppertaler Stadthalle mit seiner leidenschaftlichen Rede. Wer auf Kosten von Integration und vorsorgender Sozialpolitik spare, betreibe nicht Zukunftssicherung, sondern Zukunftszerstörung, betonte Prantl (Chefredaktion Süddeutsche Zeitung). Der Paritätische warnt seit Jahrzehnten vor den gesellschaftlichen Auswirkungen von Armut und Ausgrenzung. Mehr