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Projekt CIB - Hagen in Balance
Eine der wichtigsten Aufgaben für zukunftsfähige Städte wird es sein, die Städte an die demographische Alterung anzupassen und die Möglichkeiten einer alternden Gesellschaft zu erkennen. Dies betrifft viele nordeuropäische Städte. Mit dem transnationalen Projekt zum Thema Seniorenwirtschaft "CIB - Cities in Balance. Promoting Senior Economy in Europe" werden regionale Strategien und übertragbare praktische Ansätze gefördert, die dazu beitragen den Markt der Seniorenwirtschaft für mehr regionales Wachstum und Beschäftigung zu aktivieren. Im Jahr 2008 bewarb sich die Wirtschaftsförderung Hagen GmbH (WFG) zusammen mit der Stadt Hagen und sieben Sozialpartnern (einer davon der Paritätische Wohlfahrtsverband Kreisgruppe Hagen) sowie der FernUniversität um europäische Fördermittel für ein Hagener CIB-Projekt.
Der Paritätische setzt sich in diesem Projekt für gehörlose Senioren ein. Auch bei den gehörlosen Menschen steigt die Zahl der Senioren und damit der Bedarf an Unterstützung und Beratung bei Krankheit und Pflege. Durch ihre Behinderung haben insbesondere ältere Gehörlose oft erhebliche Sprachverständnisdefizite. Informationen und Beratung für hörende Menschen sind für sie keine Hilfe. Ziel des Projekts ist es daher, mit gezieltem Informationsmaterial den gehörlosen Senioren das existierende Hilfesystem zu erließen. Darüber hinaus geht es um Vernetzung und Vermittlung für beide Seiten. Weitere Informationen: www.cib-online.eu
Als zutiefst unsozial kritisiert der Paritätische Gesamtverband das vom Bundeskabinett beschlossene Sparpaket. Die Bundesregierung nehme einen Anstieg der Armut in Deutschland bewusst in Kauf und treibe den sozialen Keil immer tiefer in die Gesellschaft. Der Verband appelliert an die Bundestagsabgeordneten, die Zwei-Klassen-Politik der Bundesregierung zu stoppen und gegen das Haushaltsbegleitgesetz zu stimmen. Zur Konsolidierung des Haushalts fordert der Paritätische vor allem die Beseitigung von Steuerprivilegien wie etwa für Erben und Vermögende. Der Verband warnt vor den sozialen Folgen des Sparpaketes. Das Sparpaket sei nicht nur unsozial, sondern auch regional unausgewogen. (siehe Sozialatlas). Nach Berechnungen des Verbandes geht ein Großteil der Kürzungen zu Lasten ohnehin krisengebeutelter Regionen in Ostdeutschland, dem Saarland oder dem Ruhrgebiet. Weitere Informationen: www.der-paritaetische.de
Ein umfassendes Konzept zur Neugestaltung der Regelsätze für Kinder im Bezug von Hartz IV legte heute der Paritätische Gesamtverband in Berlin vor. Neben dem Regelsatz für den laufenden Bedarf und dem Recht auf einmalige Leistungen wie etwa für die Kosten der Einschulung oder ein Kinderfahrrad fordert der Verband insbesondere einen Rechtsanspruch für alle Kinder auf Angebote der Jugendarbeit. Die Zuständigkeit für diese Förderangebote soll bei den Kommunen, nicht bei den Jobcentern liegen. Gutscheine oder Chipkarten machen keinen Sinn, wenn sie vor Ort nicht einzulösen seien, kritisierte Hauptgeschäftsführer Ulrich Schneider. Allein zwischen 2002 und 2006 ist die Zahl der Einrichtungen in der Jugendarbeit um über 7 Prozent zurückgegangen mit einem Stellenabbau von 28 Prozent. Die Jugendbildungsstätten wurden sogar um 38 Prozent und die viel zitierten kulturpädagogischen Einrichtungen um 22 Prozent abgebaut. Um diesen Trend zu stoppen, schlägt der Verband einen Rechtsanspruch von Kindern auf Maßnahmen der Jugendarbeit vor. Für Kinder im Hartz IV-Bezug und anderen Haushalten mit niedrigen Einkommen sei zudem die Kostenfreiheit der Maßnahmen zu garantieren. Weitere Informationen: www.kinder-verdienen-mehr.de
Heftige Regenfälle haben in Pakistan die seit 80 Jahren schwersten Überschwemmungen verursacht. Über 1000 Menschen verloren ihr Leben und über eine Million Menschen sind dringend auf Hilfe angewiesen. Bitte spenden Sie für die Katastrophenhilfe der Bündnispartner. Aktion Deutschland Hilft ist das Bündnis renommierter deutscher Hilfsorganisationen. 10 der 17 Hilfsorganisationen des Bündnisses leisten den Menschen in Pakistan Nothilfe mit Nahrungsmitteln, Wasser, Decken und Notunterkünften.
Weitere Informationen: www.aktion-deutschland-hilft.de
Die neue Plattform zum Austausch von Fragen rund um das Trägerübergreifende Persönliche Budget hat ihren Dienst aufgenommen. Nutzerinnen und Nutzer können sich anmelden und an den Diskussionen teilnehmen, eigene Gruppen einrichten, Erfahrungen austauschen oder Fragen und Antworten geben. Ob Budgetnehmer, Anbieter, Beratungsstelle, Leistungsträger oder einfach nur am Thema Interessierte - Ihnen allen steht dieses neue Angebot offen. Die Nutzung ist kostenfrei und mit keinerlei Verpflichtung verbunden. Der Umgang mit den Daten ist streng benutzergesteuert angelegt. Sowohl die persönlichen Profilinformatione als auch die Gruppen lassen sich individuell und differenziert in ihren Freigabeeinstellungen steuern. D.h. dass die jeweiligen Nutzer bestimmen, wer welche Informationen lesen darf und wer nicht. Damit soll der Sensibilität des Themas entsprochen werden. Weitere Informationen: www.budgetaktiv.de