Eingerichteter Raum im Schauspielhaus WUppertal

Wohnen in der Politik

Wuppertal Kulturzentrum lädt zu einem demokratischen Experiment in eine offene WG ein

Zu einem demokratischen Experiment lädt das soziokulturelle Zentrum die börse, Mitgliedsorganisation im Paritätischen NRW, in das Wuppertal Schauspielhaus. Unter dem Motto „Wohnen in der Politik“ erprobt sie dort vom 7. bis zum 29. März 2020 in einer offenen Wohngemeinschaft kommunale Entscheidungsprozesse. Begleitet wird das Projekt von Lehrenden des Master-Studiengangs Public Interest Design der Bergischen Universität Wuppertal.

Künstlerisches Bürger*innenforum

„Wohnen in der Politik“ soll ein künstlerisches Bürger*innenforum sein, dass Kommunalpolitik sichtbar und erlebbar macht. In dem derzeit leerstehenden Schauspielhaus richtet das Projekt-Team zehn Räume und eine große WG-Küche ein. Jeder Raum symbolisiert einen Stadtbezirks Wuppertals. Über drei Wochen lang dienen diese Räumlichkeiten als offene Wohngemeinschaft, in der performt, diskutiert, Vorträgen gelauscht oder gemeinsam etwas erlebt wird. Das Programm ist vielfältig: Es gibt zum Beispiel zahlreiche Veranstaltungen, in denen es um die Gestaltung der Stadt geht, der Jugendrat und der Beirat Bürger*innenbeteiligung tagen öffentlich und an einem Abend wird gemeinsam „Tatort“ geguckt. Darüber hinaus findet stadtweit zahlreiche Aktionen statt.



Bild: ©Laura Schenk

Beim Projekt „Wohnen in der Politik“ kommen Menschen aus Wuppertal zusammen und beschäftigen sich mit dem Thema Kommunalpolitik.
©Laura Schenk
Dafür hat das soziokulturelle Zentrum die börse im Wuppertaler Schauspielhaus eine „offene Wohngemeinschaft“ eingerichtet.
©die börse
Dafür hat das soziokulturelle Zentrum die börse im Wuppertaler Schauspielhaus eine „offene Wohngemeinschaft“ eingerichtet.
©Laura Schenk