Eine Frau sitzt auf einer Parkbank. Die Frau sitzt mit dem Rücken zum Betrachter gewandt.

Schnelle Hilfe für obdachlose Frauen

Projekt „Mobile Hilfen“ im Kreis Unna ist Teil der Landesinitiative „Endlich ein ZUHAUSE!“

Kurzfristig, unkompliziert, aufsuchend: So funktioniert das Projekt „Mobile Hilfen“ des Frauenforums im Kreis Unna, Mitgliedsorganisation im Paritätischen NRW. Zwei Streetworkerinnen kümmern sich um Frauen mit Wohnproblemen. Ziel ist es, alles Mögliche zu tun, damit Frauen ihre Wohnung nicht verlieren oder obdachlose Frauen schnell eine sichere Unterkunft bekommen. Das speziell auf weibliche Betroffene ausgerichtete Angebot ist Teil der Landesinitiative „Endlich ein ZUHAUSE!“. Es wird mit rund 350.000 Euro gefördert.

Kurzfristige Hilfe bei Krisen

Die Streetworkerinnen sind Ansprechpersonen für Frauen und deren Kinder, die davon bedroht sind, ihre Wohnung zu verlieren und für Frauen, die bereits auf der Straße leben. In Krisensituationen haben sie kurzfristig Zeit,  suchen die hilfesuchenden Frauen auf und gehen mit ihnen gemeinsam die drängendsten Angelegenheiten sofort an. Das kann zum Beispiel die Regulierung von Miet- und Energiezahlungsrückständen sein. Sie helfen auch bei Anträgen, sorgen für langfristige Hilfen und begleiten die Betroffenen so lange, bis keine Hilfe mehr nötig ist und Problemlagen überwunden wurden.

Über „Endlich ein ZUHAUSE!“

Mit der Landesinitiative „Endlich ein ZUHAUSE!“ unterstützt das Land NRW die Kommunen und freien Träger der Wohnungslosenhilfe im Kampf gegen die Wohnungslosigkeit und für die Verbesserung der Lebenslagen obdachloser, wohnungsloser und von Wohnungsverlust bedrohter Menschen. Neben den sogenannten „Kümmerer-Projekten“ in den 20 besonders von Wohnungslosigkeit betroffenen Kommunen fördert das Land unter anderem auch Modellprojekte in einzelnen Kommunen, die Ansätze erproben, die auch für andere Kommunen interessant sein können.

 

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